Lebenskunst & Philosophie | Fünf Meditationen

FÜNF MEDITATIONEN

Ästhetische Reflexionen

Weil heutzutage unser Blick allzu oft auf das Hässliche schweift, auf die Katastrophen der Geschichte und Natur, bleibt das Schöne, wie es jedem begegnen kann, umso mehr ein Rätsel. Diesem Rätsel nähert sich nun der berühmte Autor und Kalligraph François Cheng. In poetischen Betrachtungen ergründet er die Schönheit von Kunst und Natur, wobei er westliches und östliches Denken in ein Gespräch verwickelt, ohne beide au einen Nenner bringen zu wollen. Meisterhaft gelingt es ihm, zu den einfachen Fragen zurückzukehren und gleichzeitig die großen Traditionen der ästhetischen Reflexion in sein Nachdenken einzubinden.
Und schließlich halten die Fünf Meditationen über die Schönheit fest an einem Zusammenhang von Schönheit und Güte, der gerade angesichts der Bedrohung unserer Welt Aufmerksamkeit verlangt.



„François Cheng – Schriftsteller, Kalligraph und Dichter – ist eine lebende Schatztruhe und wird bald zu Ihren besten Freunden gehören. Denn er öffnet Ihnen den Zugang zur chinesischen Kultur und weist Ihnen Wege zur Weisheit.“
Érik Orsenna

Die Moderne hat unseren Blick auf das Häßliche und Böse, die Katastrophen der Geschichte und der Natur gelenkt. Gerade deswegen bleibt das Schöne, wie es jedem begegnen kann, ein Rätsel. François Chengs poetische Betrachtungen nähern sich der Schönheit von Kunst und Natur, indem sie die reichen Traditionen der fern-östlichen Philosophie und des abendländischen Denkens zusammenführen.
Was das Schöne ist, was wir erfahren, wenn es unerwartet und unverhofft auftaucht, ist von den großen Denkern in West und Ost vielfach beantwortet worden. François Cheng vollbringt das Kunststück, zu einfachen Fragen zurückzukehren, über das Schöne voraussetzungslos nachzudenken und dennoch die großen Traditionen der ästhetischen Reflexion in seine Überlegungen einzubinden. Ohne die Brüche zu überspielen, die die Moderne sichtbar gemacht hat, hält er fest an einem Zusammenhang zwischen Schönheit und Güte, der gerade angesichts der Bedrohungen unserer Welt Aufmerksamkeit verlangt. Dabei gelingt es Cheng, westliches und östliches Denken in ein Gespräch miteinander zu verwickeln, ohne beide auf einen Nenner bringen zu wollen. Cheng sucht seine Antworten bei so verschiedenen Gewährsleuten wie Platon und Proust, Konfuzius und Augustinus, dem Taoismus und dem deutschen Idealismus, und er kann aus seinem langen Umgang mit der Malerei, Musik und Dichtung Chinas und Europas schöpfen. Aus diesen ganz unterschiedlichen Perspektiven erschließt er dem Leser die alte Frage nach der Schönheit neu.


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